Sofias Besuch stellt Gillians Vertrauen auf die Probe. Doch als Jamie klarstellt, wo sein Platz wirklich ist, wird deutlich: Manche Wege führen nicht zurück – sondern nach Hause.
Sofia hatte Jamie gefragt, ob er mit ihr nach Spanien zurückgehen würde. Ich war im Stall, aber sie hatten mich nicht bemerkt. Ich hielt den Atem an. Was würde Jamie antworten?
Jamie: „Nein. Ich habe Dich geliebt, Sofia – aber anders. Ich gehe nicht zurück. Wegen mir ... und wegen ihr. Ich bin angekommen und ich laufe nicht mehr davon.“
Sofia: „Ich hatte gehofft, Du würdest wenigstens zögern. Aber Du klingst nicht wie ein Mann, der noch sucht. Du klingst wie ein Mann, der gefunden hat.“
Jamie und ich alberten vorm Außenstall herum. Jamie wischte in meinem Gesicht herum.
Gillian: „Was machst Du denn da?“
Jamie: „Du hast da was. Entweder Frühstück oder Pferdemist.“
Sofia beobachtete die Szene. So wie er Gillian ansah ... so hatte er sie nie angesehen. Da war keine Unruhe in seinem Blick. Kein Suchen ... kein Vielleicht. Nicht das flüchtige Feuer einer Reisebekanntschaft - sondern etwas Ruhiges. Tiefes. Etwas, das bleibt. Das war kein Zwischenstopp mehr. Das war ein Zuhause. Sie wusste in diesem Moment, dass sie ihn nicht verloren hatte - sondern dass er längst angekommen war. Sofia beschloss, nach Spanien zurückzukehren. Majestic würde sie abholen lassen, wenn er soweit war. Wir verabschiedeten Sofia. Majestic war auch dabei.
Sofia: „Die Verbindung zwischen euch ist stark. Ich glaube ... so eine hätte es zwischen uns nie gegeben. Pass gut auf ihn auf.“
Der letzte Satz galt Jamie in Bezug auf Majestic und mir … in Bezug auf Jamie. Dann fuhr sie. Ich traf Claire vor ihrer Tür.
Claire: „Sie ist weg ... oder?“
Gillian: „Ja. Und sie ist nicht gegangen, weil sie verloren hat. Sondern weil sie verstanden hat. Was zwischen ihr und Jamie war, war echt. Aber es war eine andere Zeit. Er hat sie nicht verlassen – er ist weitergegangen.“
Rowan unterhielt sich währenddessen mit Jamie.
Rowan: „Sie ist weg ... oder?“
Jamie: „Ja. Was wir hatten war ehrlich, aber es war nicht für immer. Manchmal begegnet man jemandem, weil man in diesem Moment jemanden braucht. Und manchmal, weil man endlich bereit ist zu bleiben. Ich habe lange gesucht. Jetzt nicht mehr.“
Später trafen wir uns bei den Außenställen.
Jamie: „Komm, lass uns ausreiten. Dann haben wir auch ein bisschen Zeit für uns.“
Gillian: „Ja, das sollten wir tun.“
Die Stimmung war ruhig … zu ruhig.
Gillian: „Und? Alles gut?“
Jamie: „Ja. Manche Kapitel sind wichtig - aber sie sind vorbei. Und ich weiß jetzt ziemlich genau, was ich will. Aber das Beste ist - ich habe es bekommen.“
Na warte … so eine blöde Aussage. Ich galoppierte ihm davon.
Gillian: „So? Wenn Du alles bekommst, was Du willst - dann versuch mich doch mal, zu kriegen!“
Jamie: „Das war jetzt aber unfair! Du bist viel früher los.“
Natürlich hatten der alte, schwere Foxy und ich keine Chance Jamie auf Epico zu entkommen. Wir machten eine Pause und legten uns ins Gras. Jamie beugte sich über mich und strich mit einer Hand über meine Wange.
Jamie: „Ich habe eine Weile gebraucht, um rauszufinden, wer ich eigentlich bin ... und Du hast es in dem Moment erkannt, als ich hierherkam. Du hast Dir Zeit gelassen und dich dann für mich entschieden ... und ich wusste schon an diesem ersten Tag, dass mein Platz hier bei dir ist. Ich liebe dich.“