Josh kehrt unerwartet zurück – doch nicht, um zu bleiben. Ein Abschied, alte Briefe und Georges letzter Wunsch stellen Gillian vor einen Moment, der alles verändert.
Ich ging hinunter zum Stall. John unterhielt sich mit einem Mann. Oh mein Gott … das war Josh. Er war zurück.
Gillian: „Hi Josh, willkommen zu Hause. Das ging ja schneller als gedacht.“
Josh: „Hey Missy, wie geht’s Dir. Ich freue mich Dich zu sehen. Hast Du etwas Zeit? Ich muss mit Dir reden. Lass uns hoch in mein Zimmer gehen.“
Mir ging nur ein Gedanke durch den Kopf … er weiß von Jamie. Aber woher? Ich wollte es ihm doch selbst sagen.
Josh: „Du siehst wunderschön aus. Wie läuft es hier? Kommst Du zurecht? Wo ist eigentlich Jamie, der sollte doch jetzt am Arbeiten sein.“
Josh wusste von nichts. Jamie war mit Rowan nach Jorvik City gefahren um Pferde für das Landgut abzuholen und würde erst morgen zurückkommen. Vielleicht war es besser so, nicht dass die Sache zwischen Josh und ihm eskaliert. Josh wurde sehr ernst. Es hatte sich herausgestellt, dass er nicht aus dem Vertrag mit Mac herauskam. Das bedeutete, er würde sehr lange fort sein.
Josh: „ Gillian, ich bin gekommen um meine restlichen Sachen zu holen. Ich gehe. Ich habe alles mit diesem Vertrag kaputt gemacht. Wie sollte jemand wie ich für Andere – für eine Familie Verantwortung tragen? Gillian, Du brauchst nicht mehr zu entscheiden, ich mache Macs Tour mit und ziehe danach zu meiner Mutter nach Kanada.“
Der Boden bebte unter meinen Füßen. Josh ging … für immer. Auch wenn ich mich für Jamie entschieden hatte, wollte ich Josh nie ganz aus meinem Leben verlieren. Er war auch ein Freund und das tat sehr weh. In meinem Kopf drehte sich alles, mein Herz raste und Tränen liefen über meine Wangen … damit hätte ich nie gerechnet. Nachdem Josh gepackt hatte verabschiedete er sich.
Josh: „Gillian, ich fahre jetzt. Das wollte ich Dir noch geben. Es sind Briefe Deiner Mum an George. Sie hat ihm regelmäßig geschrieben. Leb wohl, Missy. Ich werde Dich nie vergessen.“
Gillian: „Leb wohl Josh.“
Es war ein kurzer und schmerzhafter Abschied … für immer. George hatte die Briefe vor seinem Tod Josh gegeben. Er solle sie lesen. Er sagte Josh solle sich auch die Bilder gut anschauen, damit er mich erkenne – denn irgendwann würde ich kommen … und für immer bleiben. Ich konnte jetzt nicht alleine bleiben und rief Jamie an.
Gillian: „Jamie? Kann ich zu Dir nach Jorvik City kommen? Ok, ich fahre jetzt los. Ja ich passe auf.“
Ein paar Tage nachdem wir zurück waren, schaute ich mit Jamie die Briefe meiner Mutter durch. Sie hatte regelmäßig geschrieben und Fotos beigelegt. Es war komisch, George wusste alles über mich – aber ich wusste nicht mal, dass er existierte. Ob mein Vater davon wusste? Hatte George jemals auf die Briefe geantwortet?
Gillian: „Dass meine Mutter all die Jahre geschrieben hat … George wusste alles von mir. Ich muss sie unbedingt anrufen.“
Jamie; „ Ich glaube, den hier solltest Du lesen. Er ist von George.“ Der Brief war für Josh Josh, Du weißt, ich war nie ein Mann der großen Worte, aber es gibt Dinge die noch gesagt werden müssen. In den gemeinsamen Jahren, bist Du mir der Sohn geworden, den ich nie hatte. Du bist nicht nur ein herzensguter Junge, sondern auch der Mensch, dem ich blind mein Vertrauen schenke. Ich werde Meadowland meiner Nichte Gillian hinterlassen. Dein Platz auf der Ranch ist sicher, das habe ich notariell geregelt. Ich bin ein alter Mann und meine Zeit geht dem Ende zu. Eine Vision habe ich aber noch. Wenn das Schicksal es will und Du Dich mit Gillian gut verstehst, wäre mein größter Wunsch, dass ihr Meadowland gemeinsam weiterführt. Als Mann und Frau. Du bist eine Bereicherung für mich und die Ranch. Ich möchte Dir für alles danken was Du in den vergangenen Jahren für uns getan hast. So long, Josh! George Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Aber Jamie konnte meine Gedanken lesen
Jamie: „Ich sehe Dir an, über was Du nachdenkst. Gillian, Josh liebt Dich. Natürlich nicht so sehr wie ich, aber seine Liebe ist aufrichtig. Es ging ihm nicht um das was George wollte oder um die Ranch. Es ging ihm nur um Dich. Er ist ein guter Mensch.“