Jamies Vater verkauft seine Pferde ohne Vorwarnung – und Jamie verliert ausgerechnet Snap. Gillian setzt alles daran, ihm in einer Situation zu helfen, die tiefer geht als nur ein verlorenes Pferd.
Jamie fuhr zum Stall seiner Familie im Mondsicheldorf. Als er ankam stand ein Pferdeanhänger in der Auffahrt. Darin stand Coffee. Sein Vater kam ihm mit Robin – einem weiteren Pferd von Jamie – entgegen.
Mr. Springflower: „Oh, welcher Fremde traut sich hier her ?! Geh mir aus dem Weg, ich muss die Pferde zum Verkauf verladen!“
Jamie: „Was ?! Das kommt gar nicht in Frage, Dad! Das sind meine Pferde, ich nehme sie mit. Wo ist Snap? Den nehm ich auch mit!“
Jamie war schockiert. Er nahm beide Pferde mit nach Meadowland.
Jamie: „Haben wir vielleicht noch Platz für diese beiden Obdachlosen?“
Gillian: „Wo hast Du die denn gefunden? Sag mal, ist das nicht Coffee? Ja, das ist sie ... Deine Coffee.“
Wir brachten die beiden erst einmal in den Stall.
Gillian: „So, obdachlos sind die Beiden jetzt nicht mehr. Erzähl mal, warum hast Du sie mitgebracht?“
Jamie: „Ich wollte bei meinen Eltern noch ein paar Sachen abholen. Als ich ankam, lud mein Vater die beiden Pferde gerade in den Anhänger um sie zu verkaufen. Das sind meine Pferde, also nahm ich sie einfach mit.“
Er erzählte, als er auch Snap, noch holen wollte, ließ sein Vater ihn erst nicht zum Stall. Als sich Jamie dennoch Zutritt verschaffte, war Snaps Box leer. Jamie wollte wissen wo Snap sei, da ging sein Vater einfach weg und drohte die Polizei zu rufen. Armer Jamie, an Snap hing er ganz besonders ... und dann noch so einen Vater! Er war richtig verzweifelt. Jamie tat mir leid, er war so deprimiert. Sein Vater hatte Snap verkauft, ohne ihm etwas zu sagen. Auch rückte er nicht mir der Sprache raus, an wen er den Wallach verkauft hatte. Ich rief Claire an, ob sie etwas wusste ... leider nein. Ich versuchte es bei allen möglichen Spring- und Verkaufsställen ... nichts.
Gillian: „... der Name ist Snap, die Lebensnummer lautet SE 1234 56789 ... sie haben keine Eintragung für dieses Pferd ... danke.“
Jetzt blieb nur eines - ich musste mit Jamies Vater sprechen. Ich fuhr ins Mondsicheldorf.
Gillian: „Mr. Springflower, bitte sagen Sie Jamie wo Snap ist. Er hängt so sehr an ihm.“
Mr. Springflower: „Mein Herr Sohn ist abgehauen und hat uns und seine Pferde im Stich gelassen. Wir haben so viel in seine Karriere investiert - und was ist sein Dank ?! Das Pferd ist weg, die beiden anderen hat er mitgenommen ... das war's für mich mit Jamie.“
Mr. Springflower war wirklich ein ganz unangenehmer Mensch. Jetzt erst begriff ich, welcher Druck auf Jamie die ganzen Jahre lastete. Kein Wunder, dass er dieser Situation entfliehen musste. Snap war schon verkauft. Wie konnte ich das Jamie beibringen. Er war so traurig in den letzten Tagen. Das Telefon klingelte, es war Esmeralda Holdsworth. Sie fragte ob ich Zeit für ein Treffen hätte. Sehr gerne sagte ich zu. Vielleicht hatte sie einen Tipp. Esmeralda und ich trafen uns auf dem Bazar. Meine Güte, wir hatten uns so lange nicht mehr gesehen. Es gab viel zu erzählen. Sie hatte ihre Bekannte Bonny, die Uhrmacherin mitgebracht. Eine sehr interessante Frau. Als wir so dastanden und sprachen, fiel mir ein Pferd am Verkauf ins Auge. Das war doch Snap ?! Ich erkannte ihn, da er wegen eines Traumas - zusammen mit Coffee, auf der Ranch trainiert wurde. Das war Jamies Pferd! Für mich gab es jetzt nur eines … ich kaufte Snap! Jamie war bei Coffee im Stall.
Gillian: „Ich bin wieder da! Schau mal, ich hab Dir etwas vom Bazar mitgebracht.“
Jamie: „Mir ... vom Bazar? Was für einen Scherz hast Du Dir jetzt wieder einfallen lassen?“
Jamie drehte sich um.
Jamie: „SNAP !!! Oh mein Gott, Gillian ich liebe Dich! Wie hast Du ihn gefunden? Ich bin so glücklich!“
Jamie so glücklich zu sehen, war jeden einzelnen Star Coin wert, den Snap gekostet hatte. Am Abend setzten wir und ans Lagerfeuer. Jamie legte den Arm um mich.
Jamie: „Gillian, ich war am Boden zerstört und hab an allem gezweifelt. Ich weiß nicht, wie ich Dir danken kann. Du bist das Beste, das mir passieren konnte. Wir sind ein wirklich gutes Team.“
Gillian: „Ja, das sind wir. Du siehst, ich tue auch alles für Dich, damit Du glücklich bist. Und das Nächste ist, dass Du nur die halbe Miete für Deine Boxen zahlen musst.“